Die Kapelle

Williams Fändrich (—der mit dem Hut!)

MISTER BLUES, der in einem früheren Leben sicherlich den Blues mit-erfunden hat.

In diesem jedenfalls hat er den Boarischen Blues aus der Taufe gehoben.

Und danach immer wieder aus den Angeln.

Selbst nach bald VIERZIG (!) Jahren selbstbestimmter Bühnenaktivität hat er nichts von seinem Publikumsmagnetismus verloren. Kein Wunder, er wird ja auch immer noch besser.

Williams vereint Sensibilität mit Coolness und seinen einzigartigen, unverkennbaren Zugriff auf die Gitarre hört man garantiert immer heraus:

Denn er hat seinen unverwechselbaren Stil gefunden, er zupft, er slidet und er pickt wie kein Anderer, hat halt einfach den Rhythmus im Blut und selbst bei den zartesten Tönen lässt er es auf das Beste krachen.

Ralf Tafazofa (—der mit der geilen Friese!)

Die Wunderwaffe am Bass: Wo er den Bassgroove vorgibt, bleibt weder Auge noch Achsel trocken und schon gar keine Tänzerin hocken. Mit Witz und Urigkeit webt er einen satten Teppich am Bass, wird zwischendurch dann mal jazzy melodisch-melancholisch und ist dabei immer bestens gelaunt und von juveniler Spielfreude angetrieben.

Garantiertes Groove-Gefühl, allerfeinste Ohren unter einer übrigens immer schicken Frisur und unerschütterlicher, wetterfester Humor sind nur 3 Markenzeichen für der Kapelle Fels in der Brandung.

Und dass diese Brandung auch zu den korrekten Zeiten aufschäumt, steht nicht zur Frage, wenn er mit seinem Bass den Puls vorgibt.

FUNKY-FUNKY! King Ralle hat den Groove mit Löffeln gefressen.

Wolfgang Göhringer (—der mit der Brille!)

Er ist unser Neuzugang und wir sind sooo glücklich über ihn! Allerdings haben wir bis jetzt noch nicht herausbekommen: Wo hört sein Körper auf und wo fängt seine Gitarre an? Oder wo hört seine Gitarre auf und sein Körper fängt an? Hört seine Gitarre überhaupt jemals auf? Auf jeden Fall horcht jeder auf, wenn er ihr diese Göhringer-Töne entlockt, die wundervoller kaum sein könnten, denn er ist ein Meister seines Faches und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, beliebt und erfolgreich. Wir freuen uns sehr, dass er nun bei uns spielt und uns auf jeder Ebene bereichert.

Skorpi Korpiun (—der mit dem japanischen Essbesteck!)

Was kann ein Mensch über ein Naturphänomen groß sagen oder schreiben?

Hier also wenigstens ein Versuch:

Schritt 1- Er nimmt diverse Besen, Pinsel, Kellen und Klöppel in die Hand.

Schritt 2- Er schliesst die Augen und öffnet sein Kronen-Chakra.

Schritt 3 -Er klinkt sich ein beim universellen internationalen Canale Grande del Ritmo UND AB GEHT’S, ABER SOWAS VON——!!!

Skorpi spielt nicht, er WIRD von einer höheren Macht gespielt.

Die es, wie man hört, verdammt gut mit uns meint…